Unsere AGBs

 1. Geltungsbereich und Allgemeines 

Anwendungsbereich: Diese AGB gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden, die über den Online-Shop des Verkäufers, per EMail/Telefon oder über externe Verkaufsplattformen (z. B. eBay, Etsy, Kleinanzeigen, wlw) zustande kommen. Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch Unternehmern, national und international. Begriffsbestimmungen: Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer
gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Abweichende Bedingungen: Von diesen AGB abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Verkäufer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Individuelle Absprachen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Anbieterkennzeichnung: Vertragspartner der Kunden ist Markus Weber, handelnd unter der Bezeichnung W3ber’s-PrintCraft, Anschrift: Römerstraße 19, 54347 Neumagen-Dhron, Deutschland. E-Mail: [email protected], sowie David Breuer, handeld unter der Bezeichnung DaBroyz Print & Fly Services, Anschrift: Schulstr.11c,54649 Waxweiler, Deutschland. E-Mail:[email protected]. Weitere Kontaktdaten und Informationen können dem Impressum auf der Website des Verkäufers entnommen werden.
Zusatz (Klarstellung Vertragspartner): Vertragspartner ist je nach Angebot/Auftragsbestätigung/Rechnung der jeweils leistende Anbieter. Maßgeblich für Zahlung, Gewährleistung, Haftung und Kommunikation ist der im
jeweiligen Angebot bzw. auf der Rechnung genannte Leistungserbringer.

2. Angebot und Vertragsschluss 


Online-Shop und Direktbestellungen: Die Darstellung der Produkte (insbesondere individuell gefertigter 3D-Druckartikel) auf der Website des Verkäufers oder in Katalogen stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar. Der Kunde kann eine unverbindliche Anfrage stellen oder – soweit im Online-Shop vorgesehen – Produkte in den virtuellen Warenkorb legen und durch Klick auf den
Bestellbutton eine verbindliche Bestellung (Vertragsangebot) abgeben. Der Verkäufer kann dieses Angebot nach seiner Wahl innerhalb von 7 Werktagen durch Auftragsbestätigung per E-Mail annehmen oder indem er die bestellte Ware ausliefert. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Annahme, gilt das Angebot als abgelehnt. Der Bestellvorgang im Online-Shop führt der Kunde durch, indem er die erforderlichen Schritte im Bestellsystem durchläuft und schließlich den Button „zahlungspflichtig bestellen“ (o. ä.) betätigt. Vor Absenden der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit einsehen und ändern. Unmittelbar nach Absenden der Bestellung erhält der Kunde eine automatisierte Empfangsbestätigung per E-Mail; diese stellt noch keine Vertragsannahme dar, sondern informiert nur über den Eingang der Bestellung. Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Auftragsbestätigung oder den Versand der Ware zustande.

Vertragsschluss über Online-Marktplätze: - eBay (Auktion): Stellt der Verkäufer einen Artikel im Auktionsformat auf eBay ein, liegt darin ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diesen Artikel. Der Kunde nimmt das Angebot durch Abgabe eines Gebots über die Bieten-Funktion an. Mit Auktionsende (bei Ablauf der festgelegten Angebotsdauer oder vorzeitiger Beendigung durch den Verkäufer) kommt der Vertrag zwischen dem höchstbietenden Kunden und dem Verkäufer automatisch zustande. Eine gesonderte Annahmeerklärung durch den Verkäufer ist nicht erforderlich. - eBay (Sofort-Kaufen): Stellt der Verkäufer Artikel im Festpreisformat (Sofort-Kaufen) ein, so gibt er ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über den angegebenen Festpreis ab. Der Kunde nimmt dieses Angebot an, indem er den „Sofort-Kaufen“-Button auf der eBay-Plattform
anklickt und den Kauf bestätigt. In diesem Moment kommt der Vertrag zustande. (Hinweis: Die jeweils aktuellen eBay-AGB gelten ergänzend für die Abwicklung des Kaufvertrags auf der Plattform.)* Etsy: Auf der Plattform Etsy stellt der Verkäufer Produkte in seinem Etsy-Shop ein. Diese Produktdarstellungen sind als Einladung an den Kunden zur Abgabe eines Kaufangebots zu verstehen. Der Kunde kann die gewünschten Artikel in den Etsy-Warenkorb legen und durch Durchlaufen des von Etsy vorgegebenen Bestellprozesses (inklusive Auswahl der Zahlungsart und Klick auf „Bestellung abschicken“ o. ä.) ein verbindliches Angebot abgeben. Der Vertrag mit dem Verkäufer kommt zustande, sobald der Verkäufer die Bestellung innerhalb von 5 Werktagen durch eine Nachricht über das Etsy-System oder per E-Mail bestätigt oder indem er die Ware versendet. (Sofern der Kunde
im Bestellprozess die Zahlung bereits vornimmt, gilt – vorbehaltlich einer Ablehnung – die Bestätigung der Zahlungsabwicklung durch Etsy als Annahme des Vertragsangebotes.) Die weiteren Regelungen von Etsy bleiben unberührt. Kleinanzeigen (eBay Kleinanzeigen): Schaltet der Verkäufer eine Anzeige auf der Plattform „Kleinanzeigen“ (ehemals eBay Kleinanzeigen), so stellt dies kein unmittelbares Vertragsangebot dar, sondern eine invitatio ad offerendum (unverbindliche Aufforderung zur Angebotsabgabe). Interessenten können über die Plattform Kontakt aufnehmen. Die Vertragsparteien verhandeln die Details (Preis, Versand/Abholung etc.) via Nachrichten oder E-Mail. Ein Kaufvertrag kommt erst zustande, wenn der Verkäufer das Angebot eines Käufers ausdrücklich annimmt (z. B. in Textform bestätigt, die Ware zum vereinbarten Preis zu verkaufen, oder durch Übergabe/ Versand der Ware nach Einigung). Sämtliche rechtlichen Informationspflichten (z. B.
Widerrufsbelehrung, AGB, Impressum) werden dem Käufer vom Verkäufer rechtzeitig zur Verfügung gestellt, etwa durch Verweis auf diese AGB. Speicherung des Vertragstextes: Der Vertragstext (d.h. die Bestelldaten und diese AGB) wird vom Verkäufer nach Vertragsschluss zwar gespeichert, ist dem Kunden jedoch nicht in voller Form zugänglich. Der Kunde erhält jedoch alle vertragsrelevanten Informationen per E-Mail. Dem Kunden wird empfohlen, die Bestelldaten und die AGB bei Vertragsschluss selbst abzuspeichern oder auszudrucken. Auf den Plattformen eBay und Etsy sind die Vertragsdetails außerdem in dem jeweiligen Nutzerkonto (unter den Bestellungen) für einen gewissen Zeitraum einsehbar. Vertragsprache: Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch. Etwaige Übersetzungen der AGB oder Produktbeschreibungen dienen lediglich
der Orientierung; im Falle von Interpretationsunterschieden gilt der deutsche Text.

 3. Mitwirkung des Kunden bei Individualanfertigungen

Rechte an Vorlagen Vorlagen und Konstruktionsdaten: Bei individuell in Auftrag gegebenen 3D-Druck-Produkten benötigt der Verkäufer vom Kunden entsprechende Vorlagen, Konstruktionszeichnungen oder 3D-Modelldateien (z. B. im STL-/OBJ-/3MF-Format) bzw. genaue Angaben (Maße, gewünschtes Material, Funktion etc.), um das Produkt herstellen zu können. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer die hierfür erforderlichen Informationen und Dateien vollständig, richtig und in geeigneter Form bereitzustellen. Ergänzung (PC/Server/IT – Einsatzbedingungen): Bei Bauteilen für PCs, Workstations, Server, Serverschränke (z. B. 19") und IT-Infrastruktur hat der Kunde die vorgesehenen Einsatzbedingungen vor Auftragserteilung anzugeben, insbesondere Temperaturbereich, Dauerbetrieb, Einbauort (z. B. Gehäuse/Serverschrank), mechanische Belastung und
notwendige Pass-/Funktionsmaße. Unterbleiben diese Angaben oder sind sie unvollständig, kann dies die Funktion beeinträchtigen; hierfür übernimmt der Verkäufer keine Verantwortung. Der Verkäufer prüft nach Eingang der Kunden-Vorlage innerhalb angemessener Frist deren technische Druckbarkeit. Ist die Vorlage für den 3D-Druck ungeeignet oder technisch nicht realisierbar, wird der Verkäufer den Kunden hierüber informieren. In diesem Fall kann der Kunde eine angepasste/alternative Vorlage bereitstellen. Ist auch dies nicht möglich oder zumutbar, sind beide Seiten berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten; bereits geleistete Zahlungen des Kunden werden in diesem Fall erstattet. Inhalte der Vorlagen – Rechte Dritter: Der Kunde gewährleistet, dass die von ihm
bereitgestellten Inhalte, Modelle oder Vorlagen keine Rechte Dritter verletzen. Insbesondere sichert der Kunde zu, dass er über alle notwendigen Urheber-, Marken-, Design- oder Patentrechte (bzw. Lizenzen) verfügt, um die Vorlage durch den Verkäufer vervielfältigen zu lassen. Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden übermittelten Vorlagen auf mögliche Rechtsverstöße zu prüfen, wird jedoch offensichtlich rechtswidrige Inhalte (z.
B. volksverhetzendes, pornografisches oder gegen fremde Schutzrechte verstoßendes Material) nicht verarbeiten und kann in solchen Fällen die Leistung verweigern. Ergänzung (keine fremden Logos/Markenzeichen): Aus rechtlichen und gestalterischen Gründen verarbeitet der Verkäufer keine fremden, markenrechtlich oder urheberrechtlich geschützten Logos/Markenzeichen/Designs. Zulässig sind ausschließlich eigene Logos des Kunden, neutrale Designs oder individuelle Schriftzüge nach Kundenwunsch, sofern der Kunde die erforderlichen Rechte besitzt. Freistellung bei Rechtsverletzungen: Sollte der Verkäufer wegen der Ausführung einer vom Kunden vorgegebenen Vorlage von Dritten (etwa wegen Verletzung von Urheberrechten, gewerblichen Schutzrechten oder Persönlichkeitsrechten) in Anspruch genommen werden, stellt der Kunde den Verkäufer von
sämtlichen daraus resultierenden Ansprüchen und Kosten auf erstes Anfordern frei. Dies umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Dem Kunden bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass den Verkäufer kein oder ein geringerer Schaden/Kostenaufwand getroffen hat. Urheberrechtliche Stellung – Nutzung
von Kundenvorlagen: Alle Urheber- und Schutzrechte an den vom Kunden bereitgestellten Vorlagen verbleiben beim Kunden bzw. dem jeweiligen Rechteinhaber. Der Verkäufer erlangt daran keine eigenen Rechte, außer soweit dies für die vertragsgemäße Erstellung des 3D-Drucks erforderlich ist. Der Kunde räumt dem Verkäufer insofern ein auftragsbezogenes, einfaches Nutzungsrecht an den Vorlagen ein (einschließlich etwaiger
notwendiger Vervielfältigung oder Bearbeitung zum Zwecke des 3D-Drucks). Eine Verwendung der Kundenmodelle oder -daten für andere Zwecke oder eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden. Eigenentwicklungen des Verkäufers: Soweit der Verkäufer im Auftrag des Kunden eigene Konstruktionsleistungen erbringt (z. B. Erstellung oder Anpassung eines 3D-Modells nach Kundenwunsch), bleibt – sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde – das geistige Eigentum an neu
geschaffenen 3D-Modelldaten beim Verkäufer. Der Kunde erhält in diesem Fall ein Nutzungsrecht an der Konstruktion für den vorgesehenen Zweck. Hinweis: Sofern der Kunde die Herausgabe von CAD-Daten oder exklusive Rechte an einer vom Verkäufer erstellten Konstruktion wünscht, ist dies individuell vorab zu vereinbaren
(ggf. gegen separates Honorar).

4. Besondere Eigenschaften der 3D-Druck-Produkte 

1. Fertigungsverfahren: Der Verkäufer stellt die Produkte im additiven FDM-Verfahren („Fused Deposition Modeling“) aus thermoplastischen Kunststoffen her. Je nach Bestellung können auch mehrere Farben bzw. verschiedene Materialien in einem Druck verarbeitet werden. Auf Wunsch integriert der Verkäufer zudem zugekaufte elektronische Bauteile (etwa LED-Streifen, Leuchtmodule, Kabel, Netzteile) in das gedruckte Produkt, sofern dies vereinbart wurde. Ergänzung (PC/Server/IT – Anwendungsbereich): Je nach Auftrag fertigt der Verkäufer insbesondere funktionale Bauteile für PCs, Workstations, Server, Serverschränke und IT-Umgebungen, z. B. Halterungen, Adapter, Abdeckungen, Kabelmanagement-Lösungen, Fixierungen, Montagehilfen und Ersatzteile.

2. Material- und fertigungsbedingte Abweichungen: Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass es aufgrund der Eigenarten des FDM-3D-Drucks zu bestimmten optischen und maßlichen Abweichungen kommen kann. Diese stellen keine Fehlertoleranzüberschreitungen oder Mängel dar, soweit sie im Rahmen des technisch Üblichen liegen und die Gebrauchstauglichkeit des Produkts nicht erheblich beeinträchtigen. Insbesondere können – je nach Modell und Material – folgende Merkmale auftreten: Sichtbare Schichtlinien: Das Objekt wird schichtweise aufgebaut, weshalb feine Linien oder Stufen an der Oberfläche (insbesondere bei geneigten Flächen) sichtbar sein können. Eine Oberfläche aus dem FDM-Druck erreicht nicht die vollkommene Glätte eines spritzgegossenen Teils. Oberflächenartefakte: Es können geringe Unregelmäßigkeiten entstehen, z. B. feine Kunststofffäden oder Härchen (Stringing), kleine Materialpunkte bzw. „Blobs“ durch minimalen Materialüberschuss, oder leichte Riefen an Boden- und Seitenflächen. Auch Reste von benötigten Stützstrukturen können an schwer zugänglichen Stellen
vorhanden sein. Der Verkäufer entfernt Stützstrukturen und überstehende Fäden in der Regel nach dem Druck, soweit dies ohne Beschädigung des Teils möglich ist. Maßtoleranzen: Geringfügige Maßabweichungen vom digitalen Modell sind normal. Üblicherweise bewegen sich die Toleranzen im Bereich von Zehntel Millimetern,
können jedoch je nach Geometrie und Material etwas variieren. Insbesondere bei großen Bauteilen kann es zu minimalem Schrumpf oder Verzug kommen. Solange die Funktionsmaße innerhalb der anerkannten Fertigungstoleranzen für FDM liegen, gilt das Produkt als vertragsgemäß. Farbabweichungen: Die tatsächliche Farbe des Druckergebnisses kann geringfügig von der am Bildschirm dargestellten Farbe abweichen.
Unterschiedliche Chargen des Filamentmaterials können ebenfalls zu leichten Farbnuancen führen. Bei mehrfarbigen Drucken sind an den Übergangsstellen der Farben kleine Vermischungen oder Farbübergänge möglich (drucktechnisch bedingt). Solche Abweichungen beeinträchtigen nicht den Wert oder die Funktionsfähigkeit des Produkts. Diese genannten Erscheinungen sind technisch bedingt und üblich für das
3D-Druck-Verfahren – sie stellen keinen Mangel im Rechtssinne dar. Der Kunde sollte dies bei seinen Erwartungen an Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit berücksichtigen. Bei speziellen Anforderungen (z. B. sehr hohe Präzision oder besondere Oberflächenbearbeitung) ist der Verkäufer rechtzeitig vor Auftragserteilung darauf
hinzuweisen, damit ggf. eine Machbarkeitsprüfung oder ein Hinweis auf Grenzen des Verfahrens erfolgen kann. Ergänzung (Materialwahl & Wärme/Dauerbetrieb): Die Materialauswahl erfolgt auf Grundlage der vom Kunden mitgeteilten Einsatzbedingungen. Für wärmere Umgebungen und/oder Dauerbetrieb können – je nach Anforderung – Materialien wie TPU/TPE (flexibel/vibrationsdämpfend), ABS (formstabil/hitzefester) oder PA/Nylon (hochbelastbar) eingesetzt werden. Ein Einsatz außerhalb der empfohlenen Material- und Temperaturgrenzen erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden.

 3. Verwendung der Produkte: Die hergestellten 3D-Druck-Erzeugnisse sind – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – hauptsächlich als Prototypen, Einzelstücke, Ersatzteile oder Dekorationsobjekte gedacht. Sie sind nicht geprüft oder zertifiziert für sicherheitskritische Anwendungen (z. B. als tragende oder sicherheitsrelevante Bauteile in Maschinen, Fahrzeugen o. ä.). Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, Eignung und Belastungsgrenzen der Teile für den beabsichtigten Verwendungszweck zu beurteilen. Insbesondere handelt es sich bei den Produkten nicht um Spielzeug; sie sind nicht für den unkontrollierten Gebrauch durch Kleinkinder bestimmt (Verschluckungs- und Verletzungsgefahr bei Kleinteilen). Ergänzung (Server/IT/Dauerbetrieb – Klarstellung): Produkte können ausdrücklich auch als funktionale Bauteile für PC-, Workstation- und Serverumgebungen vorgesehen sein. Insbesondere im Server-, IT- oder Dauerbetriebsumfeld (z. B. Serverschrank/19") obliegt dem Kunden die Prüfung der Eignung für den konkreten Einsatzzweck, inklusive Temperatur- und Belastungsgrenzen. Die Bauteile sind – sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart – keine zertifizierten Industrie- oder Sicherheitsbauteile. 

4. Elektronische Komponenten: Sofern der Verkäufer auf Wunsch des Kunden elektronische Komponenten (wie etwa LEDs, Leuchtmittel, Schalter, Netzteile) in ein Produkt integriert oder mitliefert, weist der Verkäufer darauf hin, dass diese Komponenten von Drittherstellern stammen. Der Verkäufer wählt solche Bauteile sorgfältig aus und stellt deren funktionsgerechten Einbau sicher. Der Kunde ist jedoch gehalten, elektronische Produkte nur sachgemäß und unter Beachtung der beiliegenden Hinweise (sofern vorhanden) zu betreiben. Herstellerangaben: Soweit für ein integriertes Bauteil Herstellergarantie- oder Gewährleistungszusagen bestehen, bleiben diese unberührt und kommen dem Kunden zu. Mögliche Ansprüche wegen Fehlfunktion solcher Drittkomponenten können im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer geltend gemacht werden (siehe
Gewährleistungsregelung unten).

 5. Preise, Zahlungsbedingungen 

Preise: Alle angegebenen Preise sind Endpreise in Euro. Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG erhebt der Verkäufer keine Umsatzsteuer und weist diese daher auf seinen Rechnungen nicht aus. Preise verstehen sich – falls nicht ausdrücklich anders vermerkt – zzgl. Versandkosten. Etwaige Zölle, Einfuhrabgaben oder weitere Gebühren bei grenzüberschreitender Lieferung trägt der Kunde. Versandkosten: Die Versand- bzw. Lieferkosten werden im Online-Angebot gesondert ausgewiesen oder im individuellen Angebot benannt. Hinweis für Auslandslieferungen: Bei Lieferungen außerhalb Deutschlands können zusätzliche Kosten (Zölle, Steuern, Zollabfertigungsgebühren) anfallen, die vom Kunden zu tragen sind. Zahlungsarten: Die Zahlung erfolgt, soweit
nichts Abweichendes vereinbart ist, per Vorkasse. Im Online-Shop werden dem Kunden die im Bestellvorgang verfügbaren Zahlungsarten (z. B. Banküberweisung, PayPal, Kreditkarte, etc.) angezeigt. Beim Kauf über Marktplätze gelten die dort angebotenen Zahlungsmodalitäten (z. B. über das eBay-Zahlungssystem oder Etsy Payments). Der Kunde verpflichtet sich, den Kaufpreis einschließlich etwaiger Versandkosten spätestens
innerhalb von 7 Kalendertagen nach Vertragsabschluss zu zahlen (bei VorkasseRechnung: innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Zahlungsaufforderung). Bei bestimmten Zahlungsarten (etwa PayPal oder Kreditkarte) erfolgt die Belastung des Kontos des Kunden unmittelbar mit Vertragsschluss. Produktionsbeginn: Bei individuell herzustellenden Waren beginnt der Verkäufer mit der Fertigung erst nach Eingang der vereinbarten Zahlung
(Vorauskasse). Verzögert sich die Zahlung, verschiebt sich ein ggf. genannter Fertigstellungs- oder Liefertermin entsprechend. Zahlungsverzug: Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, so gelten die gesetzlichen Regelungen. Verbraucher schulden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz,
Unternehmer in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz. Der Verkäufer behält sich vor, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte: Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur befugt, soweit sein Gegenanspruch auf
demselben Vertragsverhältnis beruht.

 6. Lieferung, Lieferzeit und Gefahrübergang 

 

Versand und Lieferzeit: Der Versand der Ware erfolgt ab Betriebsstätte des Verkäufers (je nach Auftrag und leistendem Anbieter ab Neumagen-Dhron oder ab Waxweiler) an die vom Kunden angegebene Lieferadresse, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist. Der Verkäufer liefert weltweit, soweit nicht im Einzelfall bestimmte Zielländer ausgeschlossen sind. Angegebene Lieferzeiten beginnen – bei Vorkassezahlung – ab dem Zeitpunkt des Zahlungseingangs. Bei individuell anzufertigenden Produkten wird die voraussichtliche Produktions- und Lieferdauer dem Kunden vorab mitgeteilt oder im Angebot ausgewiesen. Diese Fristen stehen unter dem Vorbehalt rechtzeitiger Selbstbelieferung mit notwendigen Materialien. Verzögert sich die Fertigstellung aus unvorhersehbaren Gründen (z. B. technischer Defekt am Drucker, Materiallieferverzug), wird der Verkäufer den Kunden hierüber informieren. Teillieferungen sind zulässig, soweit dem Kunden zumutbar. Durch vom Verkäufer veranlasste Teillieferungen entstehende zusätzliche Versandkosten trägt der Verkäufer. 

Selbstabholung: Ist eine Abholung der Ware vor Ort vereinbart, wird der Kunde benachrichtigt, sobald die Ware abholbereit ist. In diesem Fall entfallen Versandkosten. Die Übergabe erfolgt nach Terminvereinbarung in den Geschäftsräumen des Verkäufers. Bei Abholung kann die Zahlung in bar oder mittels zuvor vereinbarter Zahlungsmethode erfolgen, sofern nicht bereits vorab bezahlt wurde. 

Gefahrübergang: Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der bestellten Ware erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von ihm bestimmten Empfänger über. Hat der Verbraucher selbst ohne Nutzung einer vom Verkäufer angebotenen Auswahl den Spediteur/Versender beauftragt, geht die Gefahr jedoch bereits mit Aushändigung der Ware an den Spediteur über. Ist der Kunde Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs/der Verschlechterung bereits mit der Auslieferung der Ware an den Transporteur (Spediteur, Frachtführer o. ä.) über, sobald die Sendung das Lager des Verkäufers verlassen hat. 

Transportschäden: Verbraucher werden gebeten, angelieferte Waren auf offensichtliche Transportschäden zu überprüfen und solche Schäden möglichst sofort beim Zusteller zu reklamieren sowie den Verkäufer darüber zu informieren. Dies dient der Schadensabwicklung und Sicherung von Ansprüchen des Verkäufers gegenüber dem Frachtführer. Wichtig: Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat keinerlei Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Verbrauchers. Für Unternehmer gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB (siehe Gewährleistung Abschnitt 8.2). 

Lieferhindernisse: Sollte die Zustellung der Ware an den Kunden aus von diesem zu vertretenden Gründen scheitern (etwa weil die Lieferadresse falsch/unvollständig angegeben wurde oder der Empfänger zum vereinbarten Lieferzeitpunkt nicht angetroffen wurde), kann der Kunde die erneute Zustellung veranlassen. Die Kosten für den erneuten Versand (weitere Versandkosten) trägt der Kunde. Verzögert sich die Auslieferung auf Wunsch oder durch Verschulden des Kunden (z. B. weil er erforderliche Mitwirkung unterlässt), lagert der Verkäufer die Ware auf Risiko und Kosten des Kunden. In diesem Fall erfolgt die Berechnung eines angemessenen Lagerentgelts (beginnend einen Monat nach Mitteilung der Bereitstellung). Weitergehende Rechte des Verkäufers bleiben unberührt. 



 7. Eigentumsvorbehalt 

 

Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller sonstigen fälligen Forderungen aus dem Vertrag vor. Bei Verbrauchern bleibt der Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Zahlung des jeweiligen Kaufpreises bestehen. Ist der Kunde Unternehmer, gilt der Eigentumsvorbehalt bis zum Ausgleich aller zum Zeitpunkt der Lieferung bestehenden Forderungen aus der Geschäftsverbindung. 

  • Weiterverkauf (nur Unternehmer): Der Wiederverkauf gelieferter Vorbehaltsware ist dem Unternehmer nur im gewöhnlichen Geschäftsgang gestattet. Für diesen Fall tritt der Unternehmer dem Verkäufer bereits jetzt sämtliche Forderungen in Höhe des Rechnungswertes ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen Dritte erwachsen. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an. Der Unternehmer ist ermächtigt, diese Forderungen im eigenen Namen einzuziehen, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen dem Verkäufer gegenüber nachkommt. Der Verkäufer behält sich vor, die Forderungen selbst einzuziehen, sobald der Unternehmer in Zahlungsverzug gerät.
  • Pfand und Sicherheiten: Der Kunde darf Vorbehaltsware vor Eigentumsübergang weder verpfänden noch zur Sicherheit übereignen. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter in die Ware hat der Kunde den Verkäufer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit der Verkäufer seine Rechte wahren kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Verkäufer die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer erfolgreichen Rechtsverteidigung zu erstatten, haftet der Kunde für den entstandenen Ausfall. 



 8. Kein Widerrufsrecht für maßgefertigte Waren (Individualanfertigungen) 

 

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Im vorliegenden Fall – dem Verkauf individuell gefertigter 3D-Druckprodukte – besteht jedoch kein Widerrufsrecht, da eine gesetzliche Ausnahmeregelung greift. Der Verkäufer weist ausdrücklich darauf hin, dass Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind. Für die vom Verkäufer angebotenen Leistungen (Anfertigung personalisierter bzw. kundenspezifischer 3D-Drucke) bedeutet dies: Sobald der Auftrag zur Herstellung erteilt wurde und der Verkäufer mit der Ausführung begonnen hat, kann der Verbraucher den Vertrag nicht einseitig widerrufen. Eine Rückgabe oder kostenlose Stornierung der individuell hergestellten Ware ist ausgeschlossen, es sei denn, es liegt ein Gewährleistungsfall (Mangel) vor oder der Verkäufer stimmt aus Kulanz einer Aufhebung des Vertrags zu. 

Hinweis: Sollte der Verkäufer ausnahmsweise auch vorgefertigte oder standardisierte Ware (d.h. keine nach Kundenspezifikation hergestellte Ware) anbieten, gilt für solche Produkte das gesetzliche Widerrufsrecht. In diesem Fall wird der Verkäufer Verbraucher über das Bestehen des Widerrufsrechts und die geltende Widerrufsbelehrung gesondert informieren. Für rein kundenspezifische Anfertigungen entfällt diese Informationspflicht aufgrund des oben genannten Ausschlusses. 



 9. Gewährleistung (Sachmängelhaftung) 

 

Rechte von Verbrauchern bei Mängeln: Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Tritt an der gelieferten Ware ein Sachmangel auf, können Verbraucher innerhalb der gesetzlichen Frist (grundsätzlich 2 Jahre ab Ablieferung der Ware) Nacherfüllung verlangen (nach Wahl des Verbrauchers Reparatur oder Neulieferung), bei Vorliegen der weiteren gesetzlichen Voraussetzungen den Preis mindern oder vom Vertrag zurücktreten sowie gegebenenfalls Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen. Der Verkäufer weist darauf hin, dass für Verbraucher bei neuen Waren in den ersten 12 Monaten nach Lieferung gesetzlich vermutet wird, der Mangel sei bereits bei Gefahrübergang vorhanden gewesen, sofern nicht diese Vermutung mit Art der Sache oder Mangel unvereinbar ist. 

Rechte von Unternehmern bei Mängeln: Ist der Kunde Unternehmer, leistet der Verkäufer für Mängel der Ware zunächst nach seiner Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder ist sie dem Verkäufer unzumutbar, kann der Unternehmer Minderung des Kaufpreises verlangen oder – bei erheblichen Mängeln – vom Vertrag zurücktreten. Für Unternehmer beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Ablieferung der Ware. Wichtig: Unternehmer-Kunden trifft die Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Offensichtliche Mängel müssen dem Verkäufer daher unverzüglich, spätestens binnen 7 Kalendertagen nach Empfang der Ware, schriftlich angezeigt werden; verborgene Mängel sind ebenso unverzüglich nach Entdeckung anzuzeigen. Bei Verletzung dieser Rügepflicht gilt die Ware in Ansehung des betreffenden Mangels als genehmigt, und Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen. 

Keine Gewährleistungsausschlüsse gegenüber Verbrauchern: Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen und verkürzten Fristen in Ziffer 9.2 gelten nicht gegenüber einem Verbraucher. Bei Verbrauchern verjähren Ansprüche wegen Sachmängeln nach den gesetzlichen Bestimmungen (d.h. in der Regel 24 Monate). 

Beschaffenheitsangaben und übliche Abweichungen: Die in Abschnitt 4 dieser AGB beschriebenen fertigungstypischen Abweichungen (z. B. sichtbare Schichtlinien, geringfügige Maßungenauigkeiten, Farbnuancen) stellen keinen Mangel dar. Eine Eigenschaft der Ware gilt grundsätzlich nur dann als vereinbart, wenn sie vom Verkäufer in der Produktbeschreibung, im Angebot oder in einer ausdrücklichen Bestätigung als solche angegeben wurde. Abbildungen, technische Daten und Beschreibungstexte in Angeboten dienen der allgemeinen Produktbeschreibung und stellen keine Garantieerklärung dar. 

Ansprüche bei geringfügigen Mängeln: Im Falle geringfügiger Mängel steht dem Kunden kein Rücktrittsrecht zu. Ein Mangel ist nicht geringfügig, wenn er die vertraglich vorausgesetzte Verwendung der Sache erheblich beeinträchtigt. 

Verschleiß und unsachgemäße Nutzung: Keine Gewährleistung besteht für Schäden oder Mängel, die auf eine unsachgemäße Nutzung, Bedienungsfehler, Modifikationen durch den Kunden oder auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind. Insbesondere übernimmt der Verkäufer keine Haftung für eine über die bestimmungsgemäße Nutzung hinausgehende Abnutzung der 3D-Druck-Produkte (z. B. übermäßige mechanische Belastung oder Einwirkung von ungeeigneten Chemikalien/Wärme durch den Kunden). 

Ergänzung (keine Funktions-/Lebensdauer-Garantie bei IT-Teilen): Bei kundenspezifischen, funktionalen Bauteilen (z. B. für PC/Server/Serverschrank/IT) übernimmt der Verkäufer keine Garantie für eine bestimmte technische Lebensdauer, Dauertauglichkeit oder Eignung für sicherheitskritische Anwendungen, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde. 

Zusätzliche Garantien: Der Verkäufer gibt – außer in ausdrücklich angebotenen Fällen – keine eigenständigen Garantien auf die Beschaffenheit oder Haltbarkeit der gelieferten Waren. Sollte der Hersteller eines eingesetzten Materials oder einer integrierten Komponente eine freiwillige Herstellergarantie gewähren, bleiben Ansprüche aus dieser Garantie unberührt; deren Geltendmachung richtet sich jedoch nach den Garantiebedingungen des Herstellers und kann in der Regel direkt gegenüber diesem erfolgen. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden gegenüber dem Verkäufer werden dadurch nicht eingeschränkt. 

Rücksendung bei Mangel: Kunden werden gebeten, im Fall einer Reklamation wegen Sachmängeln vor Rücksendung der Ware mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen (per E-Mail oder Telefon), um die weitere Vorgehensweise (Nacherfüllung, Rücksendung zwecks Prüfung etc.) abzustimmen. Verbraucher können die Ware im Gewährleistungsfall auf Kosten des Verkäufers zurücksenden; der Verkäufer stellt dafür ein Rücksendeetikett oder erstattet die Portokosten. Der Kunde wird gebeten, die Ware nach Möglichkeit in Original- oder gleichwertiger Verpackung zurückzusenden, um Transportschäden zu vermeiden. Dies stellt keine Voraussetzung für die wirksame Ausübung der Gewährleistungsrechte dar, erleichtert aber die Abwicklung. 

Hinweis: Die in diesem Abschnitt geregelten Gewährleistungsansprüche lassen etwaige zwingende Produkthaftungsansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt. 



 10. Haftung 

 

Unbeschränkte Haftung: Der Verkäufer haftet unbegrenzt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für schuldhaft verursachte Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Wenn der Verkäufer ausnahmsweise eine Garantie übernommen hat oder einen Mangel arglistig verschwiegen hat, haftet er ebenfalls unbeschränkt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. 

Beschränkte Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit: Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten haftet der Verkäufer gegenüber Verbrauchern nicht – d. h. es besteht keine Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, die keine Kardinalpflicht betreffen. Gegenüber Unternehmern gilt: der Verkäufer haftet bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Pflichten ebenfalls nicht. In beiden Fällen (B2C und B2B) bleibt die Haftung für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) bestehen: Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Bei Verletzung einer solchen wesentlichen Pflicht durch leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung des Verkäufers – außer in den in Ziffer 10.1 genannten Fällen – der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypischen, bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden. 

Haftungsausschluss in übrigen Fällen: Im Übrigen ist eine weitergehende Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Verkäufer nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, unvorhersehbare Folgeschäden oder für Schäden, die allein dem Risikobereich des Kunden zuzurechnen sind. Diese Haftungsbeschränkung gilt jedoch nicht, soweit der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Ebenso wenig gilt sie in Fällen der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes. 

Haftung für Daten und Vorlagen des Kunden: Soweit der Verkäufer dem Kunden im Zuge der Auftragsdurchführung Dateien, digitale Modelle oder technische Beratung zur Verfügung stellt, haftet er für deren Vollständigkeit und Richtigkeit nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich zugesichert wurde. Der elektronische Datenaustausch erfolgt auf Gefahr des Kunden; der Verkäufer haftet nicht für Schäden durch übermittelte Computerviren, sofern er angemessene Schutzmaßnahmen (aktueller Virenschutz) eingehalten hat. Für vom Kunden gelieferte digitale Vorlagen oder Dateien übernimmt der Verkäufer keine Haftung hinsichtlich deren Fehlerfreiheit oder Eignung – die Verantwortung hierfür liegt beim Kunden (siehe auch Abschnitt 3). 

Mitverschulden: Ein etwaiges Mitverschulden des Kunden (z. B. unzureichende Mitwirkung oder Verletzung von Obhutspflichten bezüglich gelieferter Ware) ist dem Kunden selbst anzurechnen und kann die Haftung des Verkäufers der Höhe nach mindern. 

Erläuterung: Die vorstehenden Haftungsregelungen bedeuten zusammengefasst, dass der Verkäufer für leicht fahrlässige Fehler nur in begrenztem Umfang haftet, soweit es sich nicht um sehr wichtige Pflichten handelt. In jedem Fall bleibt jedoch eine Haftung für die in Ziffer 10.1 genannten schweren Fälle (Personenschäden, grobes Verschulden etc.) bestehen. Keine der vorstehenden Klauseln bezweckt eine Änderung der gesetzlichen oder richterlichen Beweislastregeln 



 11. Online-Streitbeilegung und Verbraucherbeschwerde 

 

Hinweis: Die Europäische Online-Plattform zur Streitbeilegung (OS-Plattform) ist seit dem 20. Juli 2025 dauerhaft eingestellt worden. Verbraucher können sich bei etwaigen Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis gerne zunächst direkt an den Verkäufer wenden, um eine einvernehmliche Lösung zu finden (E-Mail siehe oben). Der Verkäufer ist bemüht, eventuelle Unstimmigkeiten zeitnah und kundenfreundlich zu klären. 

Verbraucherstreitbeilegung (§ 36 VSBG): Der Verkäufer ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Diese Information erfolgt gemäß § 36 Absatz 1 Nr. 1 VSBG. (Anmerkung: Ungeachtet dessen hat die Erfahrung gezeigt, dass die meisten Anliegen im direkten Kontakt einverständlich gelöst werden können. Bitte zögern Sie nicht, bei Problemen unseren Kundensupport zu kontaktieren.)* 



 12. Schlussbestimmungen 

 

Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird (d.h. es bleiben gegebenenfalls günstigere Verbraucherschutzvorschriften des Heimatlandes des Verbrauchers anwendbar). 

Gerichtsstand: Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist – für alle aus dem Vertragsverhältnis resultierenden Streitigkeiten – Gerichtsstand der Sitz des Verkäufers (zuständiges Gericht: Wittlich, Deutschland). Der Verkäufer bleibt jedoch berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Entsprechendes gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt oder sein Wohnsitz zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Bei Verträgen mit Verbrauchern ist der gesetzliche Gerichtsstand maßgeblich. 

Vertragstext und Kommunikation: Der Vertragstext wird vom Verkäufer nach Vertragsschluss gespeichert, ist jedoch – abgesehen von der zugesandten Bestellbestätigung – nicht direkt für den Kunden abrufbar. Die weitere Vertragsdurchführung und Kundenbetreuung erfolgt in deutscher Sprache (sofern nicht im Einzelfall eine andere Sprache vereinbart wurde). Der Kunde sollte daher in deutscher Sprache kommunizieren oder einen Übersetzer hinzuziehen, um Missverständnisse zu vermeiden. 

Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An Stelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Gleiches gilt für den Fall einer Regelungslücke. Insofern verpflichten sich die Vertragsparteien bereits jetzt, eine gültige Ersatzregelung zu vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der entfallenen Bestimmung am nächsten kommt. 

Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 



Ergänzung der AGB von W3ber’s-PrintCraft (Inh. Markus Weber) und DaBroyz Print & Fly Services 

 

Geltungsbereich auf gemeinsamer Website und Plattformen
 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Bestellungen und Anfragen zwischen W3ber’s-PrintCraft (Inhaber Markus Weber, 54347 Neumagen-Dhron) sowie DaBroyz Print & Fly Services (Inhaber David Breuer,54649 Waxweiler) und seinen Kunden. Hierunter fallen insbesondere Geschäftsabschlüsse oder Kontaktaufnahmen, die über folgende Kanäle zustande kommen: 

Gemeinsame Website
 Die AGB gelten für alle Käufe und Anfragen, die über die gemeinsame Website von W3ber’s-PrintCraft und DaBroyz Print & Fly Services erfolgen (gemeinsamer Webauftritt beider Partnerunternehmen). 

Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen) – Die AGB gelten ebenso für Verkäufe oder Anfragen, die über das Kleinanzeigen-Portal getätigt werden, insbesondere über unser dortiges Anbieterprofil „DaBroyz Print & Fly Services“ (derzeit erreichbar unter kleinanzeigen.de/pro/ dabroyz-print-and-fly-services). 

„Wer liefert was“ (wlw) – Ebenso unterliegen Anfragen und Geschäftsabschlüsse, die über die B2B-Plattform „Wer liefert was“ (wlw) initiiert werden, den Bestimmungen dieser AGB. Dies betrifft insbesondere sämtliche über unser wlw-Profil angebahnten Vertragsabschlüsse. 

Damit ist sichergestellt, dass Käufe oder Anfragen über die genannten Kanäle rechtlich unter diese AGB fallen und den hier festgelegten Bedingungen unterliegen. In all diesen Fällen bilden ausschließlich die vorliegenden AGB die Grundlage des jeweiligen Vertragsverhältnisses. 

Veröffentlichung und Einbeziehung der AGB
 Die aktuellen AGB sind auf der gemeinsamen Website von W3ber’s-PrintCraft und DaBroyz Print & Fly Services in voller Länge veröffentlicht und einsehbar. Auf allen oben genannten Plattformen wird durch einen entsprechend platzierten Link ausdrücklich auf diese AGB hingewiesen, wodurch sie bei dortigen Anfragen oder Bestellungen wirksam in den Vertrag einbezogen werden. Mit dem Absenden einer Anfrage oder Bestellung über die gemeinsame Website, über Kleinanzeigen oder über wlw bestätigt der Kunde, dass er die AGB zur Kenntnis genommen hat und dass diese als Vertragsgrundlage gelten. Juristische Klarheit und Rechtskonformität nach deutschem Recht bleiben durch diese Regelungen gewährleistet, da die Einbeziehung der AGB auf jedem Vertriebskanal eindeutig und sachlich erfolgt.